Novemberball 2016

Novemberball

Der Novemberball findet am Samstag, 5. November 2016 im Festsaal des Klosters St. Urban statt.

Die Ballnacht beginnt mit dem Aperitif in der Klosterbibliothek, wo Sie leckere Häppchen und ein Glas Prosecco oder Orangensaft erwarten.

Eröffnet wird der Novemberball im grossen Festsaal. Die Sopranistin Madelaine Wibom und die Tänzerin Deborah Gassmann begleiten uns auf dem Weg von der Klosterbibliothek zum Festsaal und stimmen uns auf die Ballnacht ein.

Im Anschluss an das Eröffnungprogramm im Festsaal wird die Tanzfläche mit „Alles Walzer“ den Ballgästen übergeben. Es erwartet Sie mitreissende Tanzmusik, gespielt von der Band Spotlight, die bereits in den vergangen Jahren mit ihrem vielseitigen Repertoire an Standardstücken - vom ersten bis zum letzten Tanz - überzeugte. Dank raffinierter Tischordnung gelangen Sie rasch zur grossen Tanzfläche. Die Anzahl der Ballkarten ist zu Gunsten einer grossen Tanzfläche auf 88 Stück limitiert.

Für Interessierte besteht die Möglichkeit unmittelbar vor dem Aperitif an einer Führung durch das Klostergebäude teilzunehmen. Die Führung dauert von 17.00 – 18.00 Uhr.

Der Novemberball 2016 ist die Gelegenheit, festlich und elegant gekleidet einen Abend in gediegener Atmosphäre zu erleben. Da kommt der Wunsch auf, sich einmal besonders schmuck zu fotografieren. Während dem Apéro in der Klosterbibliothek und im Festsaal bis etwa 20.00 Uhr besteht die Möglichkeit, ein gelungenes Erinnerungsbild durch einen profesionellen Fotografen zu erstellen. Ernst Trüssel (www.trueart.ch) wird anwesend sein und mit den interessierten Ballgästen die Fotos machen.

Ballkomitee

Der erste Novemberball fand 2012 im Barocksaal des Hotel Bären in Langenthal statt. Die Freude darüber, dass der erste Novemberball beim Publikum auf Begeisterung stiess war Ansporn, den Tanzanlass wieder durchzuführen. 2013 wurde der Verein Novemberball.ch, bestehend aus dem Ballkommitee Carla Stucki und Peter Kronenberg, gegründet. Als leidenschaftliche Tänzer und Anhänger von gepflegten Ballabenden ist es unser Bestreben jährlich einen Tanzball zu organisieren an dem die Gästen viel Gelegenheit zum Standardtanzen haben und als besonders schöner Ballabend in Erinnerung bleibt.

Mitternachts-Quadrille

Die Quadrille ist eine Form des Gesellschaftstanzes die an den Fürstenhöfen Europas getanzt wurde. Bekannt sind diese Tänze aus historischen Kostümfilmen. Eine moderne Variante davon ist Fledermaus Quadrille. Sie beinhaltet Motive der wohl bekanntesten und beliebtesten Operette von Johann Strauss und wird traditionell an Wiener Tanzbällen um Mitternacht getanzt. Der Novemberball ist einer der wenigen Tanzbälle in der Schweiz der diesen Programmpunkt anbietet. Während des Tanzes wird jeder Tanzschritt angesagt. Alle Gäste sind herzlich eingeladen an diesem Publikumsvergnügen teilzunehmen.

Abendgarderobe

Der Novemberball im gediegenen Festsaal ist die Bühne auf dem Sie ihre festliche Abendgarderobe ausführen können. Der Dresscode für den Novemberball lautet „festliche Abendgarderobe". Für die Herren bedeutet dies Anzug, Smoking oder Frack und für die Damen Cocktailkleid oder langes Abendkleid. Entscheidend für einen gelungenen Tanzabend ist jedoch, dass Sie sich im gewählten Outfit wohlfühlen.

Ehemaliges Zisterzienserkloster St. Urban

Das Kloster St. Urban wurde 1194 von Mönchen des Zisterzienserordens gegründet. Es war religiöses, geistiges und wirtschaftliches Zentrum der Gegend bis 1848 der Klosterbetrieb wegen Geldmangel eingestellt werden musste. Die heutige Klosteranlage wurde in der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts erbaut und stellt eines der eindrücklichsten Beispiele barocker Baukunst in der Schweiz dar.

Klosterkirche (1715)

Die ursprüngliche zisterziensische Bautradition schrieb einen schmuck- und turmlosen Kirchenbau vor, umso bemerkenswerter ist es, dass 1715 die Klosterkirche die stattlichen Zwillingstürme erhielt und im Barockstil erbaut wurde. Aus dieser Zeit stammen ebenfalls das vielbewunderte Chorgestühl und die Kirchenorgel. Der Wandel der Zeit zeigte sich aber auch in anderen Bereichen des Klosterlebens, so stand beispielsweise die Klosterkirche fortan auch für Laien offen.

Klosterbibliothek (1722)

Im frühen 18. Jahrhundert wurde die Klosterbibliothek neu gestaltet. Reich geschmückt mit geschnitzten Wandpfeilern, schmiedeiserner Galeriebrüstung und Stuckelementen ist sie ein beeindruckender Raum. In diesem Saal studierten die Mönche, fertigten Bücherabschriften und bewahrten wertvolle Dokumente für die Nachwelt auf. Die erhabene Bibliotheksatmosphäre aus einer Zeit, als das Wissen kostbar war und nur wenigen Privilegierten offen stand, ist für ihre Besucher und Besucherinnen noch heute spürbar.

Festsaal (1728)

Der barocke Festsaal ist der grösste Saal der Klosteranlage. Zur Zeit seiner Fertigstellung übertraf er gar den Fürstensaal des Klosters Einsiedeln an Pracht und Schönheit. Die fürstlichen Äbte genossen hier die Aufführung griechischer Theaterstücke und Konzerte. Ein zeitgenössischer Komponist, der einige Monate hier im Kloster verweilte, berichtet beeindruckt, dass wohl die Hälfte der Mönche Musiker waren. Die Weite des Saales wird durch die hohen Fenster zu beiden Seiten hervorgehoben. Zwei Cheminées mit Spiegelaufsatz, Gemälde, Stuckaturen und Marmoreinlagen sowie der kunstvolle gearbeitete Parkettboden verleihen dem Saal seine Eleganz und Festlichkeit.

Das Ballkomitee freut sich, Sie in festlicher Abendgarderobe am Ballabend begrüssen zu dürfen.